Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 12.08.2025 Herkunft: Website
Die Hauptfunktion von a Im Handschuhfach soll eine absolut reine Innenumgebung aufrechterhalten werden. Als Kanal für den Materialtransfer bestimmt die Reinigungseffizienz der Transferkammer die atmosphärischen Veränderungen im Handschuhfach während des Artikeltransfers.
Der „Drei-Pumpen-Drei-Spülung“-Betrieb ist beim Transport von Gegenständen durch die Transferkammer des Handschuhfachs unerlässlich. Dieser automatisierte Prozess kann je nach Bedarf auch manuell hinsichtlich der Pumpenspülzyklen und der Dauer angepasst werden. Verstehen Sie, was die „Drei-Pumpen-Drei-Spülung“ bedeutet und welchen Zweck sie hat?
Die „Drei-Pumpen-Drei-Spülung“ umfasst drei abwechselnde Zyklen, bei denen die Transferkammer evakuiert und mit Inertgas gefüllt wird. Durch diesen Prozess werden Restsauerstoff und Feuchtigkeit aus der Kammer und den Objektoberflächen entfernt. Nachdem jeder Vakuumzyklus die meisten Gase ausgestoßen hat, wird das interne Gas der Handschuhbox eingeleitet, um Verunreinigungen zu verdünnen. Drei Zyklen reduzieren die Schadstoffkonzentration exponentiell (z. B. Sauerstoff von 21 % auf <5 ppm) und beseitigen gleichzeitig an Materialoberflächen adsorbierte Gasmoleküle. Erst nach diesem Vorgang können Gegenstände transportiert werden, ohne die Innenumgebung des Handschuhfachs zu beeinträchtigen.
Ein einziges Vakuum entfernt etwa 90 % der Gase, der Restsauerstoff/die Restfeuchtigkeit kann jedoch bei Tausenden von ppm verbleiben. Die Restluft nimmt mit jedem Zyklus exponentiell ab (z. B. 10 % → 1 % → 0,1 %). Der kumulative Effekt von drei Zyklen reduziert Verunreinigungen auf <10 ppm und gleicht die Atmosphäre der Kammer mit dem Inneren der Handschuhbox aus, um eine Kontamination während des Transfers zu verhindern.
Ausgangszustand: Die Transferkammer steht bei externem Anschluss auf Atmosphärendruck (0 bar), während die Hauptkammer einen leichten Überdruck aufrechterhält.
Spülphase: Glove-Box-Gas füllt die Kammer und passt Atmosphäre und Druck an die der Hauptkammer an. Dies verhindert Luftströmungsstöße beim Öffnen der Kammertür und gewährleistet so die Stabilität der Umgebung.
Verunreinigungen werden während der Pumpen-Spül-Zyklen beseitigt und ersetzt.
Wenn in der Hauptkammer giftige Gase (z. B. HF) vorhanden sind, werden durch die Spülung mit Flaschengas direkt in die Transferkammer die verbleibenden Giftstoffe unter die Sicherheitsschwellen reduziert und so das Bedienpersonal geschützt.
Hohe Restfeuchte/Sauerstoff in der Transferkammer würde beim Öffnen die Hauptkammer mit Verunreinigungen überfluten. Dies zwingt die Reinigungskolonne zu intensiver Arbeit, wodurch die Adsorptionsmittel möglicherweise vorzeitig gesättigt werden und die Regenerations-/Ersatzkosten steigen.