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Analyse der Ursachen für erhöhte Wasser- und Sauerstoffwerte im Handschuhfach nach Evakuierungs-Spül-Zyklen der Transferkammer

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 20.06.2025 Herkunft: Website

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In der wissenschaftlichen Forschung und der industriellen Produktion Handschuhboxen bieten eine kritische atmosphärische Umgebung für wasser- und sauerstoffempfindliche Materialien. Als lebenswichtiger Kanal, der die äußere Umgebung mit dem Inneren der Glovebox verbindet, wirkt sich die Wirksamkeit der Evakuierung und Inertgasspülung in der Transferkammer direkt auf die Stabilität des Wasser- und Sauerstoffgehalts in der Glovebox während des Materialtransfers aus.


Beim Hinein- oder Herausbewegen von Gegenständen werden in der Regel **drei Evakuierungs- und Spülzyklen** durchgeführt, um eine Kontamination der Atmosphäre zu verhindern. Allerdings kann das Öffnen der Innentür auch nach diesen Zyklen noch zu einem Anstieg des Wasser- und Sauerstoffgehalts im Handschuhfach führen. Die Gründe werden im Folgenden analysiert:


1. Reinheitsprobleme von Inertgas
Selbst bei Inertgas mit einer Reinheit von 99,999 % können Verunreinigungen eingebracht werden, wenn:
- Die Gasflasche ist direktem Sonnenlicht ausgesetzt, wodurch die molekulare Bewegung beschleunigt und Verunreinigungen freigesetzt werden.
- Durch korrodierte Rohrleitungen können sich Rost oder andere Verunreinigungen mit dem Gas vermischen.

- Unreines Gas, das in die Transferkammer eingeleitet wird, erhöht beim Öffnen der Tür direkt den Wasser- und Sauerstoffgehalt.


2. Materialeigenschaften und falsche Einstellungen
(1) Wesentlicher Einfluss

Materialien mit einem von Natur aus hohen Wasser-/Sauerstoffgehalt (z. B. Flüssigkeiten, die nicht in Behältern versiegelt sind, poröse Materialien) erfordern **verlängerte Evakuierungs-Spül-Zyklen**. Die standardmäßigen drei Zyklen reichen möglicherweise nicht aus und führen zu Restverunreinigungen.


(2) Konfigurationsfehler

Wenn die Standardeinstellung für drei Zyklen manuell geändert und nicht wiederhergestellt wird, kommt es bei nachfolgenden Transfers zu einer unzureichenden Dekontamination.


3. Dichtungsverschlechterung

Bei längerem Gebrauch kann es zu einem Verschleiß der **O-Ring-Dichtungen** in der Transferkammer kommen. Mikrospalten ermöglichen eine allmähliche Luftinfiltration, wodurch die Wirksamkeit der Evakuierung auch nach Standardzyklen beeinträchtigt wird.


4. Betriebsfehler: Mangelnde Schulung
Ungeschulte Bediener können:
- Öffnen Sie die Innentür bei unzureichenden Zyklen vorzeitig.
- Verwenden Sie beim Spülen falsche Gasdurchflussraten oder falschen Druck.

Solche Abweichungen verhindern eine optimale Dekontamination und führen zu erhöhten Wasser- und Sauerstoffwerten.


Zusammenfassung  
Um die Integrität des Handschuhfachs aufrechtzuerhalten, ist Folgendes erforderlich:
1. Sicherstellung der Reinheit des Inertgases und der Integrität der Pipeline;
2. Anpassung der Evakuierungs-Spül-Zyklen für feuchtigkeitsreiche/poröse Materialien;
3. Regelmäßige Überprüfung und Austausch verschlissener Dichtungen;
4. Standardisierung der Bedienerschulung zur Protokolleinhaltung.

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