Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 20.06.2025 Herkunft: Website
In der wissenschaftlichen Forschung und der industriellen Produktion Handschuhboxen bieten eine kritische atmosphärische Umgebung für wasser- und sauerstoffempfindliche Materialien. Als lebenswichtiger Kanal, der die äußere Umgebung mit dem Inneren der Glovebox verbindet, wirkt sich die Wirksamkeit der Evakuierung und Inertgasspülung in der Transferkammer direkt auf die Stabilität des Wasser- und Sauerstoffgehalts in der Glovebox während des Materialtransfers aus.
Beim Hinein- oder Herausbewegen von Gegenständen werden in der Regel **drei Evakuierungs- und Spülzyklen** durchgeführt, um eine Kontamination der Atmosphäre zu verhindern. Allerdings kann das Öffnen der Innentür auch nach diesen Zyklen noch zu einem Anstieg des Wasser- und Sauerstoffgehalts im Handschuhfach führen. Die Gründe werden im Folgenden analysiert:
- Unreines Gas, das in die Transferkammer eingeleitet wird, erhöht beim Öffnen der Tür direkt den Wasser- und Sauerstoffgehalt.
Materialien mit einem von Natur aus hohen Wasser-/Sauerstoffgehalt (z. B. Flüssigkeiten, die nicht in Behältern versiegelt sind, poröse Materialien) erfordern **verlängerte Evakuierungs-Spül-Zyklen**. Die standardmäßigen drei Zyklen reichen möglicherweise nicht aus und führen zu Restverunreinigungen.
Wenn die Standardeinstellung für drei Zyklen manuell geändert und nicht wiederhergestellt wird, kommt es bei nachfolgenden Transfers zu einer unzureichenden Dekontamination.
Bei längerem Gebrauch kann es zu einem Verschleiß der **O-Ring-Dichtungen** in der Transferkammer kommen. Mikrospalten ermöglichen eine allmähliche Luftinfiltration, wodurch die Wirksamkeit der Evakuierung auch nach Standardzyklen beeinträchtigt wird.
Solche Abweichungen verhindern eine optimale Dekontamination und führen zu erhöhten Wasser- und Sauerstoffwerten.